meditation im unterricht

Zwei junge Frauen meditieren im Park der Bäckeranlage in Zürich vor einem grossen Baum

den alltagsgeist abschalten ...

Bereits zu Beginn der Stunde richten wir den Geist nach innen und spüren in den Körper.

 

Auch die Meditation beginnt auf diese Weise. Um den Geist aus dem Alltagsbewusstsein heraus in tiefere Schichten zu führen, 

  • lassen wir den Geist zur Ruhe kommen,
  • beruhigen die Emotionen und
  • entspannen den Körper.
  • Anfangs unterstützt uns der Atem dabei, bis er in den Hintergrund tritt.

... und innerlich aufwachen

Eine Besonderheit unseres Systems ist, dass wir den Geist nicht nur beruhigen (horizontale Bewegung des Geistes, «mindfullness»), sondern auch in die Tiefe bringen (vertikale Bewegung des Geistes).

Dabei gehen wir durch die tiefen Körperempfindungen hindurch in das Energiefeld des Körpers und versuchen dann, innerlich aufzuwachen.

 

weiterer ablauf der meditation

Wir beginnen damit, die Energie, die im Training aufgebaut wurde, durch den Körper zu verteilen. 

 

Der weitere Ablauf richtet sich nach der Gruppe, ihrer Erfahrung und der verfügbaren Zeit. Die dabei entstehende innere Verfeinerung und der vertiefte Geisteszustand begleiten uns über das Training hinaus – hinein in den Alltag.

 

einige details zur praxis

  • Schon mit Anfängern ziehen wir Licht und Energie in das mittlere Dantien, dem Energiezentrum im Brustraum, das mit Emotionen verbunden ist.
  • Von dort aus breiten wir das Licht aus und senden es auch zu Menschen, die uns nahestehen.
  • Fortgeschrittene Schüler führen das Licht weiter in das obere Dantien, um dort Kontakt zu spirituellen Lehrern oder ihrem geistigen Führer aufzunehmen.
  • Erfahrene Praktizierende verbinden sich schließlich mit dem höheren Selbst.
  • Je nach Gruppenzusammensetzung integrieren wir weitere vertiefende Übungen in diesen Ablauf.

dauer der meditation

Die Meditation dauert in der Regel etwa 15 Minuten. In einem Fortgeschrittenen-Training kann dies auf 20-25 Minuten ausgedehnt werden.

 

Wenn kürzer Zeit ist oder wir outdoor trainieren, machen wir statt der Sitzmeditation manchmal eine Meditationsübung im Stehen: «Steigen und Sinken» («Lifting and Sinking»).




ziel: im alltag im «deep mind» sein

Meditation ist letztlich eine Übung, aber ihr Ziel liegt darüber hinaus: Wir arbeiten darauf hin, dass jeder Moment im Leben in Verbindung mit diesem tiefen Geisteszustand (Deep Mind) stattfindet.

 

Der Deep Mind kann mal mehr, mal weniger präsent sein - aber er ist immer da.

Meister Huang Xingxian / Patrick Kelly